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Bürgerschützen- und Heimatverein
Harsewinkel von 1845 e.V.
Jahresauswahl
Jahr 1951

Vorstand:
Ehrenpräsident: Bernhard Meier Overesch
Bernhard Dammann (ab 23.9.1951)

Präsident:
Julius Wilhalm (Neuwahl, ab 23.9.1951)
Bernhard Dammann (bis zum 23.9.1951)

Vizepräsident: Alfons Siepenkort (Wiederwahl)
Schriftführer: Hans Geisenhanslüke
Schatzmeister: Heinrich Paul (Wiederwahl)

Beisitzer: Julius Wilhalm (Wiederwahl, bis 23.9.1951), Gerhard Deppenwiese sen. (Wiederwahl), Heinrich Laumann-Gausmann, Ludwig Mussenbrock (bis 23.9.1951), Heinrich Andrees (Wiederwahl), Fritz Toppmöller, Anton Kiffmeier, Franz Teeke, Clemens Adams (Neuwahl), Hermann Jansen (Neuwahl), Ferdinand Kenter (Neuwahl), Eugen Gerbaulet (Neuwahl), Bürgermeister Anton Buchmann.

Kommandeur: Major August Claas (Halbbruder von Steinmetz Clemens Claas)

Generalversammlung: 18. März 1951 im Saale Poppenborg. Von den schriftlich geladenen Mitgliedern waren laut Anwesenheitsliste 94 Schützen erschienen. Der vom Kassierer Heinrich Paul vorgetragene und von Hubert Kruse und Franz Teeke geprüfte Kassenbericht ergab zum 31.12.1950 einen Bestand von 1.280,70 DM.

Laut Satzung schieden durch Los die Vorstandsmitglieder Ewald Buchmann, Josef Dammann, Heinrich Paul und Julius Wilhalm aus. Insgesamt 8 Kandidaten waren zur geheimen Wahl vorgeschlagen, von denen die Herren Heinrich Paul, Julius Wilhalm, Alfons Siepenkort und Clemens Adam die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erhielten.

August Claas (Neustraße) wurde zum Major gewählt, zu seinem Stellvertreter der bisherige Major Ewald Buchmann. In geheimer Wahl wurden Tonius Langenbach und Ludwig Mussenbrock zu Hauptleuten und Willi Kampe und Fritz Vossenkämper zu Feldwebeln gewählt.

Die Versammlung beschloss einstimmig, den Verein für die Folge „Schützenverein Harsewinkel“ zu benennen.

Es wurde angeregt, ein eigenes Trommlerkorps aufzustellen, wozu sich bereits 14 Mitglieder meldeten. Nach Anschaffung der etwa noch erforderlichen Instrumente soll in Kürze unter der Leitung von Bernhard Kalze mit den Proben begonnen werden.

Auf Antrag von Eduard Hentschel sollen nach Möglichkeit für den Festzug wieder Holzgewehre beschafft werden.

Die Versammlung nahm zur Kenntnis, dass eine neue Königskette beschafft worden ist, und dass die jetzige Königin Margret Claas für ihre Nachfolgerinnen eine wertvolle Silberkette gestiftet hat.


Schützenfest:
Samstag, den 21 Juli bis Montag, den 23. Juli 1951 im Buschkamp.
Festwirt: Heinrich Sprenger.
Beide Festbälle im Saal Sprenger.
Musik: Orchestervereinigung Gütersloh, Dirigent: Franz Scharge. Spielmannszug Harsewinkel, Tambourmajor Fritz Lang.

Neues Königspaar: Anton Kiffmeier (Kohlenhändler) und Toni Jansen.
Throngefolge: Hermann Jansen und Lucia Kiffmeier, Ferdinand Kenter und Elisabeth Kenter-Wewer, Ernst Jäger und Agnes Jäger, Bernhard Deppenwiese und Maria Deppenwiese, Josef Kleinheinrich und Johanna Kleinheinrich.
Thronadjutanten: Clemens Dammann und Wilhelm Pollmeyer.

Insignienschützen:
Krone: Anton Kiffmeier
Reichsapfel: Hermann Jansen
Zepter: Christian Pumpe

Hampelmannskönig:
Sonntag: Bernhard Brinkmann
Montag: Heiner Wewer

Winterball: 9. Februar 1952 im Saal und Festzelt Sprenger
Musik: Kapelle Franz Scharge aus Gütersloh mit 10 Musikern.

2. Jahres-Generalversammlung am 23. September im Saal der Gastwirtschaft Sprenger.
Auf der Versammlung legte Präsident Bernhard Dammann aus Altersgründen sein Amt nieder. Er wurde umgehend zum Ehrenpräsidenten ernannt. Zu seinem Nachfolger als Präsident wurde mit überwältigenden Mehrheit Amtsrentmeister Julius Wilhalm gewählt. In seiner Antrittsrede äußerte er den Wunsch, die Förderung des Heimatgedankens und des Heimatbewusstseins als Hauptaufgabe des Vereins neben der Pflege des Schützengeistes anzusehen.

Der Kassierer Heinrich Paul wurde zum Schatzmeister ernannt.

Die Versammlung sprach sich dafür aus, im kommenden Jahr das Schützenfest als Zeltfest zu feiern. Es sei das Bestreben des Vereins, das Fest als echtes Heimatfest zu gestalten. Dies sei nur möglich, wenn entsprechende Zelte zur Verfügung stünden, damit alle Festteilnehmer Platz finden könnten.

Besonderheiten im Schützenjahr 1951:
Der Vereinsname wird geändert von „Bürgerverein Harsewinkel“ in „Schützenverein Harsewinkel“.

Es wird eine Amtskette für den Präsidenten angeschafft.

Das Schützenfest beginnt erstmals am Samstag um 19 Uhr mit einem Kommers beim Festwirt.

Der wiederbelebte Spielmannszug Harsewinkel bereichert erstmals nach dem Kriege durch seine Mitwirkung das Schützenfest.

Am 23. September legt Präsident Bernhard Dammann aus Altersgründen sein Amt nieder. Er wird umgehend zum Ehrenpräsidenten ernannt. Als sein Nachfolger wird der Amtmann Julius Wilhalm mit überwältigender Mehrheit gewählt.